Was ist eigentlich „Kundalini“ und was hat sie mit Kundalini Yoga zu tun?

Seit jeher gilt die Kundalini als die Kraft der Heilung, Erkenntnis und als Symbol der Lebenskraft. In unterschiedlichen Kulturen wird sie durch die aufsteigenden Schlangen dargestellt, sie wickelt sich um den Hermes-Stab der Antike und heute noch finden sich die Schlagen zumindest auf den Werbetafeln von Apotheken und Medizinern.

Die Kundalini ist wesentlicher Bestandteil der Chakrenlehre, aus yogischer Sicht ist die Kundalini die jedem Menschen innewohnende Lebenskraft. Diese Kraft ruht im Beckenboden (Wurzelchakra) und steigen, wenn sie erweckt wird, entlang der Wirbelsäule und den Chakren ins Schädeldach – dem Kronenchakra (Zirbeldrüse).

Das Aufsteigen der Kundalini ist hierbei als ein Prozess zu verstehen: Genau jetzt fließt die Kundalini-Energie durch dich hindurch! Je nach physischer und psychischer Konstitution kannst du diesen Vorgang wahrnehmen, lenken und stärken. Kundalini Yoga regt diesen Prozess durch Übungen (Asanas), Atemtechniken und Mantren an.

Die Arbeit mit der Kundalini (z.B. Kundalini Yoga) stärkt den Körper und bringt Bewusstheit, Erkenntnis und Gelassenheit ins tägliche Leben.