„Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan

Im Westen sehr verbreitet ist eine Form des Kundalini-Yoga, die von dem Sikh Yogi Bhajan gelehrt wurde. Im Gegensatz zum Hatha-Yoga sind die Übungen oft dynamische Bewegungsabläufe, aber auch dem Hatha-Yoga verwandte Asanas. Die Meditation legt den Fokus auf Mantren, die aus dem Sikhismus stammen und sich auf den Guru Granth Sahib beziehen oder direkt daraus übernommen wurden (vgl. Mul Mantra), es gibt jedoch auch andere Meditationen. Auch MudrasPranayama, innere Konzentrationspunkte und Bandhas werden verwendet. Typisch für diese Form des Yoga ist die häufige Praxis des Feueratems.

Eine Übungsreihe wird als Kriya bezeichnet. Eine typische Kriya besteht z. B. aus 45 Minuten körperlichen Übungen und Haltungen, kombiniert mit Pranayama, Konzentration auf das sogenannte „Dritte Auge“, dem Mantra Sat Nam („wahre Identität“), auf das sich beim Einatmen und Ausatmen konzentriert wird. Dann folgen 15 Minuten Entspannung im Liegen und einer daran anschließenden Meditation (z. B. mit Mantren).

Im Rahmen dieser Lehre des Yoga wird auch Sat Nam Rasayan (eine geistige Heilkunst), Gatka (Stock- und Schwertkampf), Yoga für Schwangere und yogische Ernährung und Lebensführung gelehrt.

Die Praxis dieser Yogaform hängt nicht von einer bestimmten Religion ab, ist aber von den Lehren des Sikhismus geprägt.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kundalini-Yoga

Im Kundalini Yoga üben wird mit sanften bis schwungvoll-fliessenden Bewegungen in den Körperstellungen (Asanas) und teilweise einem vitalisierenden Feueratem (dynamische Bauchatmung), singen Kraftvolle Worten (Mantren), setzen Muskelkontraktion (Mudras und Bandhas) ein, meditieren und tauchen tief in den Fluss der Lebensenergie, der Kundalini-Energie. Kundalini-Yoga eignet sich sehr gut für Yoga-Beginner!

„May the longtime sun shine upon you, all love surround you and the pure light within you guide your way on.“ Sat Nam